Produktiv und gesund am Arbeitsplatz

ERGONOMIE IM BÜRO

Fast alles geht heute per Mausklick. Vorbei die Zeiten, in denen eine Akte geholt oder ein Vorgang ins Nachbarbüro gebracht werden musste. Der Computer fesselt uns an den Schreibtisch. Längst hat sich der moderne Mensch an die sitzende (Arbeits-)Haltung und die damit einhergehende Bewegungslosigkeit gewöhnt. Das mag zwar bequem sein, schadet aber der Gesundheit. Mehrstündiges Dauersitzen, wie es immer mehr Menschen am Arbeitsplatz praktizieren (müssen), ist ein Problem.

Denn der menschliche Organismus, unsere Muskulatur und Wirbelsäule brauchen Bewegung, um dauerhaft gesund und stark zu bleiben. Ohne Bewegung leidet nicht nur das Herz-Kreislauf-System, vor allem degeneriert der Stütz- und Bewegungsapparat. Die Folgen sind schwerwiegend. Und das nicht nur aus individueller Sicht, sondern auch für Unternehmen und Volkswirtschaft. Gefragt sind also Lösungen, die uns tatsächlich bewegen - und das möglichst oft und möglichst regelmäßig - auch im Büro.

SITZEN BEI DER ARBEIT UND ANDERSWO
DEUTSCHE SITZKULTUR IN ZAHLEN

Morgens am Frühstückstisch, beim Autofahren, tagsüber im Büro, abends auf dem Sofa ... Wir sind ein Volk der Viel-Sitzer. Natürlich ist die sitzende Lebens- und Arbeitsweise nicht ausschließlich für alle Probleme des Rückens verantwortlich. Weitere Risikofaktoren tragen ihr übriges dazu bei, sei es schweres Heben und Tragen, Dauerstehen oder Übergewicht. Trotzdem ist es wissenschaftlich erwiesen, dass die Kombination aus langem Sitzen und Bewegungsmangel auf Dauer fast jeder Wirbelsäule und ihren Bandscheibe Schaden zufügt. Was wir im Grunde auch alle wissen, wird durch einen Blick in die Statistik eindrucksvoll belegt:

20 MILLIONEN

... Deutsche nehmen Tag für Tag im Büro Platz, weitere 2 bis 3 Millionen in der industriellen Fertigung.

80 - 90 PROZENT

... der Büroarbeitszeit wird gesessen. Mehrstündiges Dauersitzen in oft gleichbleibender Haltung ist normal.

10 - 14 STUNDEN

... täglich sitzt ein Erwachsener: erst im Büro, anschließend zuhause. Wir sitzen mehr als wir schlafen.

80.000 STUNDEN

Das ist die Dauer, die ein deutscher Büromitarbeiter im Laufe seines Berufslebens im Sitzen verbringt.

190 PROZENT

... Bandscheiben-Mehrbelastung im Sitzen im Vergleich zum Stehen. Dauersitzen ist harte Arbeit.

50 PROZENT

Mit dem richtigen Bürostuhl reduziert sich die Mehrbelastung im Sitzen im Vergleich zum Stehen deutlich.

80 PROZENT

... der Personen, die jeden Tag am Bildschirm arbeiten, haben regelmäßig gesundheitliche Beschwerden.

129 MILLIONEN

... Arbeitsunfähigkeitstage (fast ¼) entfielen 2015 auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems.

24,9 MILLIARDEN

... betrug der Verlust an Arbeitsproduktivität aufgrund muskuloskeletaler Erkrankungen 2015.

DIE HOHEN KOSTEN DES VIELSITZENS
VOLKSKRANKHEIT MIT WIRTSCHAFTLICHEN FOLGEN

Bei den meisten Arbeitnehmern, die überwiegend im Sitzen arbeiten, gehen regelmäßig Beschwerden mit der täglichen Arbeit am Bildschirm einher. Die gesundheitlichen Folgen für den einzelnen sind mitunter dramatisch: Das fängt bei Kopfschmerzen und Sehbeschwerden an, umfasst Durchblutungsstörungen, schmerzende Beine, Schwellungen, aber auch vorzeitige Ermüdungserscheinungen und Konzentrationsschwächen sowie die vielfältigsten Muskel- und Gelenkprobleme: Verspannungen im Nacken, im Schulterbereich oder in den Armen, muskuläre Dysbalancen, eine verkürzte Muskulatur und Bandscheibenprobleme. Nicht selten entwickelt sich daraus sogar ein langfristiges Leiden.

Doch auch unternehmerisch macht sich der Bewegungsmangel bemerkbar: Die typischen Krankheitsbilder wie Verspannungen, Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall bedürfen oft einer langwierigen Behandlung, die nicht nur von den Krankenkassen, sondern auch von den Arbeitgebern teuer bezahlt wird. Dabei ist der Schaden für die Unternehmen sogar noch höher anzusetzen, denn dauerhaft falsches Sitzen führt bei den betroffenen Mitarbeitern nicht selten zu einem Leistungsverlust und zu nachlassender Motivation.

Dabei passen die Ziele, die aus individueller und unternehmerischer Sicht an eine möglichst ergonomische Büroausstattung gestellt werden, perfekt zusammen: Jeder Büro-Mitarbeiter will einen gesunden Arbeitsplatz und ein Ambiente zum Wohlfühlen; jedes Unternehmen sucht Wirtschaftlichkeit im Büro.

GESUND SITZEN ... MIT LENTO
MIT DEM BÜROSTUHL FÄNGT ES AN!

Grundsätzlich ist Sitzen kein Problem. Solange man nach einiger Zeit wieder aufsteht und sich im Sitzen ausreichend bewegt, also mehrstündiges Dauersitzen, oft unbewegt in der gleichen Haltung vermeidet. Voraussetzung dafür ist aber ein guter Stuhl. Dieser muss eine Sitzhaltung fördern, bei der die Wirbelsäule weitgehend ihre natürliche Doppel-S-Form einnimmt, wodurch sich der Brustkorb leicht aufrichtet und die Halswirbelsäule streckt. In dieser Haltung kann der Mensch frei atmen, seine Organe werden nicht eingequetscht und die Wirbelsäule steht fast so gut da wie im Stehen. Das wird erreicht durch eine hohe, anatomisch geformte Rückenlehne mit integrierter Lordosenstütze. Außerdem muss ein guter Stuhl ausreichend Bewegung auch im Sitzen bieten. Das schaffen nur Stühle mit Synchronmechanik, die zwischen aufrechtem und zurückgelehntem Sitzen wechseln. 

Viele neuere Untersuchungen zeigen, dass aufrechtes Sitzen stärker anstrengt als die entspannte, lässig zurückgelehnte Variante, bei der Beine und Oberkörper etwa einen 135-Grad-Winkel bilden. lento-Bürostühle gehen über diese grundlegenden Anforderungen an gesunde Bürostühle noch weit hinaus. Denn wir haben mit sensosit® ein eigenes Sitzsystem entwickelt, dass Bewegungsimpulse setzt und damit v.a. die kleinen, verborgenen, tief unter der Körperoberfläche liegenden Muskeln aktiviert. Eine flexible Rückenlehne folgt dabei jeder Bewegung des Oberkörpers, mobilisiert die Brustwirbelsäule und unterstützt die Oberkörperroation. Und auch der Sitz ist zusätzlich beweglich. Durch eine Öffnung des Sitzwinkels mit gezielter Beckenrotation richtet er die Lendenwirbelsäule auf und optimiert die Durchblutung.

ERGONOMISCHE FORMEL
FÜR GESUNDES ARBEITEN IM BÜRO

Doch nicht allein die Bereitstellung eines guten Bürostuhls, also die Erfüllung der grundlegenden "technischen" Voraussetzung, sorgt für gesundes Arbeiten, es bedarf auch eines angepassten, bewussten und gesunden Verhaltens der einzelnen Mitarbeiter. Um den Bewegungsmangel am Arbeitsplatz optimal auszugleichen und der einseitigen Belastung des Rückens entgegenzuwirken, empfehlen Arbeitsmediziner die sogenannte „Ergonomie-Formel“ – den gesunden Mix aus Stehen, Sitzen und Bewegung. Demnach sollte der Mensch maximal 60 % seiner Arbeitszeit im Büro sitzend verbringen; den Rest im Stehen (30 %) und in Bewegung (10 %). Nutzen Sie dafür jede Gelegenheit, die sich bietet, z.B. beim Gang in die Kaffeeküche, zum Drucker oder Kopierer oder auf dem Weg zu Ihren Kollegen. Und selbstverständlich bietet sich auch die Mittagspause an, um sich die Beine zu vertreten.

DYNAMIK STATT STATIK
DAS BEWEGTE BÜRO

Es gilt also, mehr Bewegung und Dynamik in den Büroalltag zu bringen. Dabei sind Ihre Möglichkeiten als Unternehmen, der Forderung der Arbeitsmediziner nachzukommen, vielfältig. Sie reichen vom Einsatz gesunder Sitzmöbeln über "bewegende" Möbelkonzepte bis hin zu einer Arbeitsorganisation, die den Bürostuhl häufiger überflüssig werden lässt.

lento hilft Ihnen dabei, Ergonomie an den Arbeitsplatz bringen. Unser Ziel ist es, die Qualität der Büroarbeit zu fördern und den Büroarbeitsplatz innovativer, gesundheitsorientierter, bewegungsfreundlicher zu gestalten. Als Experten sorgen wir für die passende Einrichtung: "dynamisches Mobiliar", das sich jederzeit perfekt an verschiedene Arbeitsabläufe und -situationen anpasst.

ZU JEDEM STUHL GEHÖRT EIN HÖHENVERSTELLBARER TISCH

Unser dynamisches Mobiliar umfasst sitzgesunde Bürodrehstühle, aber auch Sitz-Stehhilfen, elektrisch höhenverstellbare Schreibtische oder kombinierte Sitz-Steharbeitsplätze ... Je flexibler die Einrichtung auf die Anforderungen der Nutzer abgestimmt werden kann, desto höher ihr ergonomischer Wert. Gerade mit elektrisch höhenverstellbaren Tischen oder Arbeitsplätzen, die einen Sitz- und einen Steharbeitsplatz kombinieren, können Arbeitnehmer der geforderten Ergonomie-Formel optimal gerecht werden. Im Gegensatz zu starren Arbeitsplatzsystemen fördern sie einen gesunden Bewegungsausgleich durch den Wechsel von Stehen und Sitzen.

ERGONOMIE RECHNET SICH
KOSTENEINSPARUNG DURCH ERGONOMISCHE ARBEITSPLÄTZE

Werden mit einem Sitz-Steharbeitsplatz über 13 Abschreibungsjahre durchschnittlich 3,5 Fehltage pro Jahr wegen Rückenschmerzen vermieden, ergibt sich im gleichen Zeitraum bei 350,- Euro Mehrkosten im Vergleich zu einem statischen Arbeitsplatz eine Einsparung von 12.026,- Euro.

Durchschnittliche Mitarbeiter-Kosten pro Jahr 60.000,- Euro
Kosten pro Krankheitstag (bei 220 Arbeitstagen im Jahr) 273,- Euro
3,5 Fehltage pro Jahr (wegen Rückenschmerzen) 955,- Euro

Mehrinvestition für Sitz-Steharbeitsplatz (im Vergleich zum statischen Arbeitsplatz) 300,- bis 400,- Euro
durchschnittliche Mehrkosten Sitz-Steharbeitsplatz pro Jahr (bei 13 Jahren Abschreibungsdauer für Büromöbel) 27,- Euro

Einsparung p.a. 928,- Euro