Arbeitsplatzcheck

In 3 Minuten zum aktiven Arbeitsplatz

Sie wollen aktiver und effektiver Arbeiten? Sie wollen zufriedener und voller Energie sein? Dann sollten Sie nicht nur die Anschaffung eines ergonomischen Bürostuhls in Betracht ziehen. Auch das Nutzungsverhalten hat Einfluss auf die Wirksamkeit des Sitz-Systems innerhalb der Arbeitsumgebung.

Sie wünschen sich mehr Wohlbefinden? Machen Sie unseren Arbeitsplatzcheck!

Grundvoraussetzung ist eine individuelle Einstellung des Arbeitsplatzes auf den Sitzenden und vor allem dessen Körpergröße. Zusätzlich sollte man sich mit den Bedienfunktionen der genutzten Sitzlösung vertraut machen. Ausgleichsübungen sind trotz optimierter Arbeitsumgebung unerlässlich, um eine langfristige Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule zu gewährleisten.

Beratung vom Experten

Ist Ihr Arbeitsplatz korrekt eingestellt?

Vorbereitung: Nehmen Sie eine aufrechte Sitzposition weit hinten auf der Sitzfläche (das Becken berührt die Lehne) ein.

1. Sitzhöhe:

Bei nicht höhenverstellbaren Tischen orientiert sich die Sitzhöhe an der Position der Oberarme zur Tischoberfläche: Diese sollten senkrecht auf gleicher Höhe sein. Die Arme sollten locker auf dem Tisch beziehungsweise vor der Tastatur aufliegen können. Im Optimalfall arbeitet man jedoch an einem höhenverstellbaren Tisch. Die Füße stehen vollflächig auf dem Boden und die Stuhlhöhe erlaubt einen rechten Winkel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel. Obgleich der rechte Winkel in der Natur nicht vorgesehen ist, stellt er für den Sitzenden die „natürlichste“ Sitzhaltung dar. Die Tischhöhe wird anschließend individuell eingestellt, so dass eine rechtwinklige Ober-/Unterarmstellung in Verlängerung der Tischplatte entsteht.

2. Kontakt Sitzfläche

Nutzen Sie Ihren Arbeitsstuhl vollständig! Das heißt: Möglichst die gesamte Sitzfläche ausnutzen, so dass mindestens 60 % der Oberschenkel hier auch noch Unterstützung finden.

3. Einstellung Rückenlehne

Ähnliches gilt für die Rückenlehne. Auch diese kann ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn Sie ihr den Rücken anvertrauen. Achten Sie darauf, dass die Wölbung der Rückenlehne korrekt auf Ihre individuellen Körpermaße eingestellt ist, damit die Wirbelsäule im Lendenbereich genügend Unterstützung erfährt. Die Einstellung einer verstellbaren Rückenlehne orientiert sich an der Position der Lordosenstütze: diese wird auf Höhe der maximalen Wölbung der Lendenwirbelsäule fixiert.

Ihr Arbeitsverhalten folgt ebenso wie Ihr Körper individuellen Regeln: stimmen Sie Ihre Umgebung darauf ab!

4. Sitzhaltung

Sitzen Sie aufrecht! Achten Sie bereits beim Hinsetzen darauf, dass Ihr Rücken aufgerichtet ist! Wenn Ihr Becken nach hinten abknickt - was sich zwischendurch nicht vermeiden lässt - sollte es durch die Rückenlehne gestützt werden. So vermeiden Sie den zermürbenden Rundrücken und belasten Ihre Muskulatur gleichmäßig. Zudem bleibt der Brust- und Bauchbereich frei und ohne Druck, was der Verdauung und der Atmung zugutekommt.

Zusätzliche Tipps:

  • Armlehnen sollen in aufgerichteter Haltung den Unterarmen vollflächigen, waagrechten Kontakt bieten.
  • Die Rückstellkraft der Synchronmechanik soll aktives Sitzen unterstützen und muss daher dem Sitzenden ausreichend Widerstand bieten, jedoch ohne besonderen Kraftaufwand nachgeben.
  • Eine korrekt vorgenommene, individuelle Einstellung des Arbeitsplatzes unterstützt die Entlastung der Bandscheiben und verhindert Verspannungen.


Hier geht’s zur ausführlichen Checkliste zur Einstellung Ihres Arbeitsplatzes. Investieren Sie 20 Minuten für einen gesunden Rücken bis ins hohe Alter!

Sitzhaltung 90 Grad
korrekte Arbeitshaltung am Computer
Höhenverstellbare Sitzmöbel finden
Kontakt zu Rückenlehne und Sitzfläche
vollflächiger Kontakt zu Lehne und Sitzfläche
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Ergonomisch sitzen lernen

Gesundes Sitzverhalten muss man sich gezielt antrainieren. Variationen zwischen aufrechtem und bewegtem Sitzen sind essentiell für eine Vermeidung von Fehlbelastungen. Auch ein Wechsel zwischen Sitz- und Steharbeitsplatz wirkt sich positiv aus. Zunächst muss man sich die Notwendigkeit eines Positionswechsel beim Sitzen bewusst machen um anschließend durch regelmäßige Wahrnehmung Bewegung zur Gewohnheit werden zu lassen. Nur so kann eine Anregung des Stoffwechsels in Bandscheiben und Muskulatur gewährleistet werden.

Fazit: Die beste Sitzposition, ist die nächste. Wechseln Sie zwischen Aktivität und Passivität. Nutzen Sie alle Möglichkeiten, die Ihnen die Funktionsbandbreite des lento:aktivSystem von lento bietet.

Primär ist daher das Verhalten des Sitzenden selbst von Bedeutung:

  • Wechsel zwischen vorderer, mittlerer und hinterer Sitzhaltung
  • Wechsel zwischen Sitz- und Steharbeit: 60% Sitzen, 30% Stehen und 10% der Zeit am Tag gezielt Umhergehen
  • Wechsel zwischen aufrechter und entspannter Haltung
  • Wechsel zwischen fixierter und dynamischer Sitzfläche
  • Variation des Neigungswinkels der Sitzfläche
  • Ab und An Sitzen mit seitlich geneigtem Becken
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