MACHT

AUS SITZEN

EINE

BEWEGUNG

 

FÜR STABILITÄT

WO SIE BENÖTIGT WIRD.

UND FLEXIBILITÄT

WO ES DARAUF ANKOMMT.


Inspiriert wird unsere Philosophie des aktiven Sitzens vom menschlichen Körper. Unsere Drehstühle folgen kompromisslos seinem natürlichen Aktionsradius. Denn das Ziel ist Bewegung. Aber nicht irgendeine, sondern Bewegung, für die wir gemacht sind. sensosit® folgt neusten biomechanischen und neurophysiologischen Erkenntnissen: Im Fokus unseres sensomotorischen Sitzsystems steht die Aktivierung der kleinen, verborgenen, tief unter der Körperoberfläche liegenden Muskeln.


sensosit® setzt Bewegungsimpulse. Viele kleine, oft unbewusst aber permanent ausgeführte Bewegungen sorgen für Aktivität im Sitzen – den ganzen Tag. Ständig wechselt die Gelenkstellung im Becken- und Rumpfbereich und damit auch die Druckbelastung in den Bandscheiben. Die tiefliegende Rumpfmuskulatur wird aktiviert. Ihre stabilisierende Kraft bleibt erhalten. Gleichzeitig sorgt sensosit® für eine aktiv-gesunde Körperhaltung, richtet die Wirbelsäule auf und bringt sie in ihre ideale Form.

ROTIERT

Die Lehnen konventioneller Bürostühle sind starr und unbeweglich, doch genau hier fängt gesundes Sitzen an. Es ist es gerade der Rücken, der durch unbewegtes, statisches Sitzen Schaden nimmt. sensosit® ist Bewegungssitzen dank innovativer Technik im Inneren. Technik, die intuitiv immer arbeitet, wenn Sie es tun. Ohne, dass Sie darüber nachdenken müssen.

sensosit®-Rückenlehnen sorgen nicht nur für die anatomisch korrekte vertikale Aufrichtung des Oberkörpers, sie passen sich gleichzeitig ständig an ihre Nutzer an. Und zwar dynamisch. Egal ob Drehung, Wendung oder Neigung - unsere Lehnen folgen der aktiven Haltung des Oberkörpers und reagieren auch auf allerkleinste Bewegungen.

Mit dieser innovativen Technologie unterstützen unsere Gesundrücken die rotatorische Funktion der Brustwirbelsäule. Der entstehende Bewegungsspielraum ist vergleichbar mit der Rotationsbewegung, wie sie beim Gehen entsteht. Die Druckbelastung vor allem in Schulter- und Nackenbereich wird reduziert. Und Belastung, die hier verhindert wird, kann sich nicht in den sensiblen Lendenwirbelbereich fortsetzen. Bandscheiben werden entlastet. Die Tiefenmuskulatur wird aktiviert und dauerhaft gestärkt.

 

STABILISIERT

Die Beweglichkeit unserer Rückenlehnen folgt der Anatomie des Menschen. Dank segmentiertem Aufbau nimmt sie in Richtung des Beckens sukzessive ab. Besonders stabil ist sie im Bereich des unteren Rückens. Dort wölben sich unsere Lehnen außerdem merklich vor. Denn sensosit®-Rückenlehnen orientieren sich an der anatomischen Idealform des Rückens. Auf diese Weise bringt ein sensosit®-Stuhl die Lordosen- bzw. Lumbalstütze schon in der Grundausstattung serienmäßig mit.

Mit unserer Lordosenstütze wird vor allem der untere Bereich der Wirbelsäule, die sensible Lendenwirbelsäule, entlastet und stabilisiert. Denn sie ist im Alltag höchsten Belastungen ausgesetzt. Auch wenn Sie sich Zurücklehnen, die Haltepunkte Ihres Rückens bleiben erhalten. Sie bewegen sich mit. Gefördert werden damit eine ausbalancierte Sitzhaltung mit natürlicher Beckenstellung sowie die ungezwungene Wirbelanordnung mit optimaler Krümmung der unteren Wirbelsäule.

Mittels stufenloser Höhenverstellung – entweder der Rückenlehne oder der Lumbalstütze selbst – kann sie an jedes Körpermaß und jede Wirbelsäulenform anpasst werden. Optional ist bei einigen Modellen eine Schukra Rückenstütze erhältlich. Sie ermöglicht zusätzlich die stufenlose Verstellung der Rückenlehnenwölbung. Das empfehlen wir vor allem dann, wenn bereits Vorschäden im Lendenwirbelbereich bestehen.

 

AKTIVIERT

Die natürliche Beckenbewegung ist die Kippung nach vorn bzw. hinten, also in sagittaler Ebene. Entsprechend bewegen sich sensosit®-Sitze gezielt. Sie bewegen sich in der natürlich vorgegebenen Richtung.

In der Vorbeuge, beispielsweise beim Griff nach dem Telefonhörer, erhöht sich der Druck auf die Oberschenkelrückseite. Deswegen senkt sich die Sitzvorderkante ab - ganz automatisch und sanft gedämpft. Ohne, dass der Nutzer daran denken oder manuell etwas einstellen muss. Das Becken folgt ganz intuitiv der Sitzneige. Damit vergrößert sich der Sitzwinkel. Der Nutzer wechselt aus einer horizontalen, neutralen Sitzposition in eine offenere Sitzhaltung. Der Öffnungswinkel zwischen Rumpf und Beinen wird größer.

Das wirkt zum einen druckentlastend im Bereich der Oberschenkelauflage. In der Folge verbessert sich die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Beine. Zum anderen sorgt es für die Aufrichtung der Lendenwirbelsäule in ihre natürliche S-Form, ganz automatisch. Die Druckbelastung der Bandscheiben wechselt. Wichtige, tiefliegende Muskelgruppen im Bereich des Beckens und des unteren Rückens werden angesprochen und aktiviert. Die Hüftbeugemuskulatur wird entlastet.